Karlsruhe. Voller Tatendrang, jedoch ohne Trainerteam, forderte die TSM auswärts die SG KIT / MTV Karlsruhe 3. Während auch der automatisch generierte Pressetext des BWHV ein „relativ ausgeglichenes Duell“ bis zur Mitte der ersten Halbzeit attestiert, konnten sich die Gastgeber bis zur Pausenglocke einen Vorsprung von 11 Toren erarbeiten. Die Abwehr der TSM war dürftig, die Chancenauswertung unzureichend. Für die Mühlburger war dies jedoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen.
Nach dem Pausentee griffen die Mühlburger mit ungebremster Motivation erneut an. In der Abwehr wurde deutlich entschlossener hingelangt, was zwar auch den ein oder anderen Siebenmeter verursachte, insgesamt aber die Zahl der Gegentore mit lediglich 13 erfreulich reduzierte. Anteil hieran hatte auch der in der zweiten Spielhälfte überragende Torhüter Stephan Schmalz, welcher in seiner Leistung geradezu über sich hinauswuchs. Größter Kritikpunkt muss weiterhin die Chancenauswertung bleiben, denn es wurden zahlreiche aussichtsreiche Gelegenheiten herausgespielt, die dann nicht erfolgreich genutzt wurden.
Es spielten: Christoph Ulbert (6/2), Philipp Surrey (5), Jan Gericke (2), Lukas Spengler (2/2), Heinrich Bechtoldt (1), Sören Berg (1), Tobias Müller (1), Dominik Eickenberg (1), Hermann Bauer, Jonas Wallbaum, Stephan Schmalz (Tor)
