Karlsruhe-Mühlburg. Der Saisonbeginn der Mühlburger Zwoiden Herren wurde im Verein mit großer Spannung erwartet, denn die Mannschaft erlebte ihre größte Umstellung der letzten Jahre: Ergänzungen aus der 1. Mannschaft, frische Kräfte aus dem Jugendbereich, die Entscheidung zur Bildung einer 3. Herrenmannschaft. Die unausgesprochene Erwartung: Endlich in der oberen Tabellenhälfte abschließen. Zum Auftakt ein echter Leistungsmesser: Der SV Langensteinbach 3, Zweitplatzierter der Vorsaison, zu Gast in der Mühlburger Festung. Die TSM fand glänzend ins Spiel, hochkonzentrierte Abwehr, temporeicher Angriff. Erst nach gut 7 Minuten konnten sich die Gäste auf der Torliste eintragen, der Spielstand 3:1. Mühlburg gab in der Folge Spielanteile ab, der SV fand besser ins Spiel und blieb im Gegensatz zu den Hausherren auch aus dem Rückraum gefährlich. Nach dem 1. Viertel war das Spiel bereits völlig offen und die TSM leistete sich vermehrt technische Fehler sowie Fehlwürfe. Mit 13:16 ging es in die Halbzeit.
Nach dem Pausentee blieb die Partie weiterhin hoch spannend, der SV blieb zwar in Führung, konnte sich aber zunächst nicht entscheidend absetzen. Die TSM hielt verbissen dagegen, verlor aber zusehends den Fokus: Die Abwehr fand nach wie vor keinen rechten Zugriff auf die guten Rückraumwürfe der Gäste, und technische Fehler erschwerten weiterhin das Offensivspiel. Symptomatisch dafür auch die Ausbeute vom Strich: 0/4 Siebenmetern verwandelt. Das Spiel geht mit 25:30 verloren. Dennoch darf die TSM nach vorne schauen: Streckenweise brachte man einen wirklich guten Handball aufs Parkett, beide Torhüter konnten sich auszeichnen, und auch die übrigen Jugendspieler fügten sich sehr gut ein. Eine solide Basis, auf der es aufzubauen gilt.
Es spielten: Linus Storck, Nicolas Barnet (1), Sascha Lichtenwalter (2), Ahmed Ben Amor (5), Ferdinand Mac-Carty (1), Johannes Krug (5), Marlon Höfer (2), Daniel Scheurer, Sascha Hasenöhrl, Nils Biber (2), Jonas Weber (1), Marco Lichtenwalter (2), Timm Bielfeldt, Tom Salva (4), Matthias Mayer, Michael Kunz
